LISTE SOZIALES GESUNDHEITSWESEN
in der Ärztekammer Nordrhein


Bild wird noch geladen ... LSG ? Was ist das ?
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Vorstellung der LSG

Die Liste Soziales Gesundheitswesen (LSG) der Ärztekammer Nordrhein ist sozial, überparteilich und gewerkschaftlich orientiert. Sie versteht sich als politische Arbeitsgruppe im Gesundheitswesen und nimmt aktiv an politischer Gestaltung (Gremien, Ärztekammer Nordrhein, andere politische Interessengruppen (VdÄÄ, IPPNW u.a) teil.
Sie ist keine ständische Vertretung zur Besitzstandswahrung, sondern ein Forum zur gesundheitspolitischen Diskussion in der Gesellschaft. Die Motivation ist die Schaffung und Erhaltung eines sozialen, patientenzentrierten, demokratischen Gesundheitswesen mit hoher Qualität und gerechter Verteilung der Ressourcen.

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Dafür stehen wir ...

· Statt un- und unterbezahlter Tätigkeit in PJ, AiP und zum Teil darüber hinaus:
Gesicherte Weiterbildung mit tarifgerechter Bezahlung

· Statt Weiterbildungsdruck und Hierarchie:
Angemessene Verteilung zwischen Lebensarbeitsstellen und Rotationsstellen für die Weiterbildung

· Statt diskriminierender Einstellungspraxis und Behandlung im Arbeitsalltag:
Gleiche berufliche Chancen unabhängig von Geschlecht, Rasse oder Weltanschauung

· Statt Budgetierung und Kostendämpfung nach dem Rasenmäherprinzip:
Entwicklung qualifizierter patientenorientierter Standards, die überflüssige diagnostische und therapeutische Maßnahmen vermeiden

· Statt Leistungsabbau, Zuzahlungen und Privatisierung:
Aufbau einer solidarischen Krankenversicherung, die diesen Namen verdient

· Statt gesundheitsschädigender Umwelt und Arbeit:
Primäre Prävention und ökologische Verantwortung

· Statt ständischem Lobbyismus und Honorargezänk:
Integration des ärztlichen Nachwuchses durch eine gerechte Verteilung der vorhandenen Arbeit im ambulanten und stationären Bereich

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Das haben wir gemacht und tun wir ...

· Wir stellen durch Zeitung, Pressearbeit und Veranstaltungen eine kritische Öffentlichkeit her, die einen Gegenpol zur ständisch orientierten Kammerpolitik bildet.

· Wir haben Diskussionen in der Kammerversammlung initiiert, in denen das Verhalten von Chefärzten deutlich verurteilt wurde, die die Notlage anderer Ärzte ausnutzen.

· Wir haben erreicht, daß Weiterbildung komplett in Teilzeit erworben werden kann.

· Wir arbeiten zusammen mit Initiativen, die unseren Ideen nahestehen: Friedensinitiativen (IPPNW), Umweltinitiativen (Ökologischer Ärztebund), Dritte Welt (Haiti-Med), Patienteninitiativen (Patientinnenberatungsstelle im Kölner Gesundheitsladen), gewerkschaftliche Aktivitäten (ÖTV), überregionale Gesundheitspolitik (VDÄÄ).

· Wir haben dafür gesorgt, daß das Thema Bioethik in der Kammer mit qualifizierten Referenten diskutiert wurde.

· Auf unseren Antrag hin hat die Kammerversammlung die Durchführung einer Befragung über die Arbeitssituation der Kolleginnen und Kollegen in der Weiterbildung im Krankenhaus beschlossen.

· Wir haben veranlaßt, daß das Thema „Positivliste“ und „Medikamententransparenz“ auf die Tagesordnung der Kammerversammlung gesetzt wurde.

· Wir haben wesentlich das Projekt „Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung in der Primarstufe“ mitgestaltet.

· Wir haben auf Entscheidungen Einfluß genommen durch Mitarbeit im Vorstand der Kammer sowie Beteiligung in den Ausschüssen: Drogen, Psychiatrie, Berufsordnung, Redaktionsausschuß Rheinisches Ärzteblatt, Gutachterkommission, Arbeitsmedizin, Frauen, Qualitätssicherung und Hochschulstudium.

· Wir haben maßgeblich an der Entwicklung für Kriterien zur Qualitätssicherung in der Psychiatrie/Psychotherapie mitgewirkt.


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Auch dafür setzen wir uns ein ...

· Der weiteren Zersplitterung des ärztlichen Berufes in immer zahlreichere Fachgebiete muß Einhalt geboten werden.

· Die Arzneimitteltransparenz muß verbessert werden, etwa durch Entwicklung einer Transparenzliste.

· Es muß eine gerechte Gebührenordnung geschaffen werden, die der persönlichen Zuwendung des Arztes dem Patienten gegenüber Rechnung trägt.

· Angemessene Qualitätssicherungsmaßnahmen, die der Tätigkeit in Klinik und Praxis gerecht werden, sind für einen hohen medizinischen Standard unerläßlich.

· Ambulanter und stationärer Bereich müssen besser verzahnt werden. Qualifizierte Lösungen zur Weiterentwicklung des Gesundswesen brauchen das gemeinsame Handeln von niedergelassenen und angestellten ÄrtzInnen.

· Für Suchtprobleme und Abhängigkeitserkrankungen ist eine qualifizierte psychosoziale Hilfe erforderlich.


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Wir treffen uns (Ort/Datum)...

  • wann:

    Jeden letzten Donnerstag im Monat um 20:00 Uhr


  • wo :

    im VHS Gebäude beim dortigen Griechen
    Bertha v. Suttner-Platz
    Düsseldorf



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